Neu: Center for Safety of Renewable Energies (CeSaRE)

Der Energiesektor ist im Wandel. Erneuerbare Energien sollen zunehmend ihre fossilen Vorläufer verdrängen. An dem neu gegründeten Center for Safety of Renewable Energies (CeSaRE) erforschen Wissenschaftler des CSE Center of Safety Excellence den Bereich der erneuerbaren Energien aus der Perspektive der Prozess- und Anlagensicherheit und verknüpfen dabei fünf zentrale Themenfelder zu einem innovativen Ansatz:

CeSaRE – Die Themenfelder des neuen Forschungsschwerpunkts.

  • Erneuerbare Energien (H2, NH3, LNG, Propan, …)
  • Energiewende
  • Risikomanagement
  • Integritätsmanagement
  • Künstliche Intelligenz

Neue Energieträger wie Wasserstoff, LNG, Ammoniak und Propan verändern die Gefährdungslage für Menschen und Umwelt. Unabhängig davon, ob es sich um neue Anlagen handelt oder um umgewidmete Altanlagen und Pipelines, die Gefahren und Auswirkungen müssen identifiziert, analysiert und durch maßgeschneiderte Maßnahmen minimiert werden. Dies ist über den gesamten Lebenszyklus der Anlagen notwendig und betrifft sowohl Produktion, Transport und Betrieb als auch die Einbindung in bestehende Prozesse und Anlagen. Hinzu kommen neue Herausforderungen, wie sie beispielsweise durch die dezentrale Energieerzeugung und die Einspeisung in Netze entstehen, die ihrerseits über sicherheitsrelevante Steuerungen verfügen und neue cyber-physische Angriffsmöglichkeiten eröffnen. Auch die fehlende Erfahrung in diesem Themenkomplex zählt durchaus zu den Herausforderungen.

Doch es gibt auch Chancen: Die grundsätzliche Sicherheitstechnik in diesen Bereichen ist nicht neu und die Entwicklungen in der Prozess- und Anlagensicherheit haben in den vergangenen Jahren deutliche Fortschritte erzielt. Mit dem Forschungsschwerpunkt CeSaRE wird das CSE Center of Safety Excellence einen wesentlichen Beitrag leisten, um die Herausforderungen durch den Energiewandel zu meistern.

Forschungsthemen am CeSaRE

Erste Themen für die Forschenden am Center for Safety of Renewable Engergies sind gefunden:

  • Künstliche Intelligenz zur Verbesserung des Pipeline Integrity Managements
  • Entwicklung von KI-basierten Methoden und Modellen zur Durchführung von automatisierten HAZOPs
  • Quantitative Risikoanalysen zur Bewertung von Auswirkungen bei Ereignissen mit wasserstoffgeführten Transportleitungen
  • Auswirkungen der Einspeisung von Wasserstoff in Erdgas-Hochdruckleitungen

 

Jetzt Förderpartner werden !

Aktuell entsteht ein Pool an Industriepartnern, die ihre Interessen in das Vorhaben einbringen und die Forschungsprojekte des CeSaRE gezielt fördern.

Für weitere Informationen und den Einstieg als Förderpartner wenden Sie sich bitte direkt an Prof. Dr.-Ing. Jürgen Schmidt.

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