PPS am CSE

Was ist eigentlich PPS?

So sicher wie möglich - ohne dabei zu übertreiben.

Brände, Explosionen, toxische Gefahren vermeiden – Prozess- und Anlagensicherheit (PPS) sichert technische Anlagen und schützt vor Ereignissen. Hier werden Techniken erlernt, um Gefahren zu erkennen, zu bewerten und Methoden festgelegt, um davor zu schützen. Das gilt für ganz verschiedene Anlagen, z.B. einen Lagertank ebenso wie für einen Chemiereaktor oder eine Gasleitung. Gefahren können von den Stoffen selbst, von chemischen Reaktionen oder durch Störungen wie Fehlbedienungen, Fehldosierungen, Fehlbeheizungen, Brände, etc. ausgehen. Wenn Gefahrstoffe freigesetzt werden, dann kann es zu Bränden oder Explosionen mit Wärmestrahlungen und Druckwellen kommen. Weiter sind toxikoligische Gefahren zu beachten. Was kann schlimmstenfalls passieren und welche Auswirkungen sind möglich – dies wird durch Risikoanalysen abgeschätzt.

Mit PPS werden technische Anlagen so abgesichert,
dass Gefahren durch Brände, Explosionen oder toxikologische Gefahren vernünftigerweise auszuschließen sind.

Technische Anlagen dürfen nur betrieben werden, wenn sie sicher sind. Doch was bedeutet eigentlich „sicher“? Dies wird in Deutschland über den Stand der Technik definiert. Experten geben aufgrund von Messungen und Erfahrungen Mindeststandards vor, wie technische Anlagen abzusichern sind. Mit PPS wird im Einzelfall entschieden, wie diese Vorgaben bei einer speziellen Anlage umzusetzen sind.

PPS ist dynamisch:
mit neuen Erkenntnissen ändern sich auch die Anforderungen an die Absicherung von technischen Anlagen.

Der Stand der Technik wir kontinuierlich weiter entwickelt. Die Entwicklung wir geprägt durch neue Erkenntnisse, die aus der Forschung oder auch von Ereignissen kommen.

  • Am CSE-Institut wird im Bereich der Prozess- und Anlagensicherheit geforscht, um die technischen Anlagen stetig sicherer zu machen. Mensch und Umwelt werden dadurch noch besser geschützt als zuvor.

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